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L-Glycin 500 mg

Glycin gehört zu den nicht-essentiellen Aminosäuren. Es

  • fördert die Gewebe-Regeneration
  • kontrolliert die Muskelaktivität
  • unterstützt bei Entgiftung

Wissenswertes:

Aminosäuren sind aus biochemischer Sicht gesehen organische Verbindungen mit mindestens einer Carboxylgruppe (–COOH)  und einer Aminogruppe (–NH2).

Der Begriff Aminosäuren wird im allgemeinen als Synonym für die proteinogenen α Aminosäuren verwendet. Davon gibt es zwei Formen, die D - Form und die L – Form. Der menschliche Körper kann nur die L-Aminosäure zum Aufbau von Proteinen verwerten. Die D – Form kommt zwar in Lebewesen, z.B. Bakterien vor, dient aber nicht zum Aufbau von Proteinen im menschlichen Körper.

Aminosäuren sind die Bausteine der Proteine und damit, zusammen mit den Nukleinsäuren, die Basis - Bauelemente allen Lebens

Der Körper nutzt vor allem 20 dieser Aminosäuren, 12 davon werden vom menschlichen Organismus selbst hergestellt, die anderen 8 Aminosäuren müssen mit der Nahrung zugeführt werden. Die Aminosäuren werden deshalb unterschieden in essentiell, das heißt der Körper kann sie nicht allein herstellen, und nicht essentiell.


Nicht essentielle Aminosäuren                  Essentielle Aminosäuren

Alanin                                                                           Valin
Arginin                                                                          Threonin
Asparagin                                                                    Tryptophan
Asparaginsäure                                                          Leucin
Cystein                                                                          Isoleucin
Glutamin                                                                       Lysin
Glutaminsäure                                                            Methionin
Glycin                                                                            Phenylalanin
Tyrosin
Histidin
Prolin
Serin

                                                                            

Bei Erkrankungen, die den Aminosäurestoffwechsel negativ beeinflussen müssen manchmal auch nicht essentielle Aminosäuren zugeführt werden. Eine gute Quelle für alle Aminosäuren, essentiell und nicht essentiell, sind Hühnereier.
Arginin und Histidin sind für Heranwachsende oder während der Genesung essenziell.

Die Abgrenzung zwischen essenziellen und nicht-essenziellen Aminosäuren ist etwas unscharf, denn der menschliche Körper kann einige Aminosäuren in andere umwandeln: Die Aminosäuren Methionin und Homocystein sind ineinander umwandelbar, der Mensch kann aber keine der beiden herstellen. Cystein kann aus Homocystein hergestellt werden. Arginin, Ornithin und Citrullin, können mittels des Harnstoffzyklus ineinander umgewandelt werden.

Alle essenziellen Aminosäuren kommen in Pflanzen vor. Das bedeutet, dass auch bei einer veganer Ernährung keine Mangelzustände entstehen können. Allerdings sollte die Ernährung möglichst alle essentiellen Aminosäuren enthalten und die Aminosäuren somit im Gleichgewicht sein. Ansonsten tendiert der Körper dazu sie in Fette und Zucker abzubauen.

Aminosäuren sind verantwortlich für den Stoffwechsel und die Wachstumsvorgänge im Körper. Gleichzeitig wird er aber auch von ihnen vor Krankheiten und Giftstoffen geschützt.
Nahrungsmittelergänzung durch Aminosäuren kann z.B. Müdigkeit, Konzentrationsmangel und depressiver Stimmung vorzubeugen, die Herz – Kreislauf – Funktion schützen, das Immunsystem und körperliche Belastung unterstützen.

Glycin ist eine nicht essentielle Aminosäure, kann also vom menschlichen Körper selbst hergestellt werden.


Anwendung:

Glycin kann aus Serin hergestellt werden und ist selbst an der Herstellung von Häm (der rote Blutfarbstoff), Kreatin und Glutathion beteiligt.
Der Körper kann auf verschiedenen Stoffwechselwegen aus Glycin über Pyruvat Glucose herstellen oder als Nebenprodukt kann auch giftige Oxalsäure gebildet werden. Es kommt in jedem Gewebe vor und besonders viel Glycin befindet sich im Kollagen, da macht es etwa 1/3 aller Aminosäuren aus. Es fördert die Zellneubildung und ist besonders wichtig für die Zell – und Gewebe – Regeneration.
Glycin wirkt als inhibitorischer Neurotransmitter über den Glycinrezeptor im Zentralnervensystem und kontrolliert dort die Muskelaktivität. Gifte wie Tetanus oder Strychnin setzen seine Wirkung herab und verursachen die typischen, lebensgefährlichen Muskelkrämpfe.

Glycin wird benutzt als Lebensmittelzusatzstoff mit der Nummer E640 und dient als Geschmacksverstärker. Es kann in beliebiger Menge eingenommen werden, da keinerlei Nebenwirkungen bekannt sind.
Es unterstützt das Immunsystem, den Nervenstoffwechsel, ist hilfreich bei Entzündungen und bei Entgiftung und fördert die Bildung von Wachstumshormonen. Es wirkt antioxidativ, immunstimulierend und antientzündlich. Glycin wirkt synergistisch mit Glutamin.

Therapeutischen Einsatz findet Glycin u.a. bei Arteriosklerose, Gicht, chronisch niedrigem Blutzucker, Panikattacken, Schlafstörungen, Osteoporose und Arthrose.

Besonders in Sojabohnen und Linsen ist besonders viel Glycin enthalten.




L-Glycin 500 mg

L-Glycin 500 mg


Artikel Nr: 11332
Menge: 100 Kps.

Preis: 15.00 €




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